Prof. Dr. med. univ. Bonni Syeda
Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
Universitätsklinik für Innere Medizin II (Kardiologie), AKH-Wien
English Deutsch
Ordination: Privatklinik Döbling
1190 Wien, Heiligenstädter Straße 46-48
Tel: 0699/ 194 653 18
Kardiologie Praxis - Prof. Mag. Dr. med. univ. Bonni Syeda - Fachärztin für Innere Medizin und Kardiologie
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Wahlärztin für alle Kassen

Leistungen

Kardiologische Basisuntersuchungen in der Ordination

  • Körperliche Untersuchung inklusive Diagnosestellung und Therapievorschlag (z.B. Blutdruckeinstellung)
  • Labordiagnostik: Blutbild, Elektrolyte, Stoffwechselparameter, Parameter der Herz-Kreislauf-/Gefäßerkrankungen (z.B. Homocystein, Lp-a), Cholesterin/Triglyceride, Blutzuckerwerte, Leberwerte, Nierenwerte, Schilddrüsenwerte, falls erforderlich Hormonanalyse, Tumormarker.
  • Ruhe-EKG: Gibt Hinweis über eine akute Durchblutungsstörung oder einen abgelaufenen Herzinfarkt, über Herzrhythmusstörungen und Herzmuskelerkrankungen.
  • Farbdoppler-Echokardiographie (Herz-Ultraschall): Das Echokardiogramm gibt mittels Ultraschalluntersuchung ein relativ genaues Bild des Herzens. Man sieht über einen Monitor unmittelbar die Herzmuskelfunktion und die Herzklappen. Funktionsstörungen des Herzens und Herzklappenfehler können diagnostiziert werden, außerdem ist eine Beurteilung des Schweregrades möglich.

    Auch eine Aussage über den Lungendruck ist mittels Echokardiographie möglich. Bei der transthorakalen Echokardiographie wird der Ultraschallkopf außen auf die vordere Brustwand gelegt, während der Patient sich auf einer Untersuchungsliege befindet. Der Arzt richtet den Ultraschallkopf nun gegen die verschiedenen Teile des Herzens aus, um ein möglichst genaues Bild aller Herzstrukturen zu erhalten, die auf einem Bildschirm angezeigt werden.

    Echobild
  • Analyse der Risikofaktoren und deren Wertung mit Festlegung des individuellen Herzinfarkt-Risikos bzw. der Risiken für andere Herz- und Gefäßerkrankungen.


Falls erforderlich, können noch folgende weiterführende Diagnostika im ambulanten Bereich durchgeführt werden

  • Ergometrie Ergometrie (Belastungs-EKG): Das Belastungs-EKG dient als Routine-Untersuchung zur Früherkennung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Bei Durchblutungsstörungen infolge von Verengung der Herzkranzgefäße entsteht unter körperlicher Belastung ein Sauerstoffmangel des Herzens, der im EKG erkannt werden kann.





    Mit dem Belastungs-EKG werden erkannt:
    • Das maximale Belastungsniveau (daraus Trainingsfrequenz errechenbar)
    • Der Anstieg der Herzfrequenz und des Blutdruckes
    • Belastungsinduzierte Rhythmusstörungen
    • Durchblutungsstörungen des Herzens







  • Langzeit-EKG Langzeit-EKG: Viele Herzrhythmusstörungen können mit einem einfachen EKG nicht erfasst werden, da sie nur vorübergehend und dann meistens zu Hause auftreten, teilweise sogar nachts. Zur Erfassung von Herzrhythmusstörungen gibt es Geräte, die dem Patienten mit nach Hause gegeben werden können. Diese Langzeit-EKG-Geräte zeichnen das EKG über einen Zeitraum von 20-24 Stunden auf. Die Aufzeichnung lässt sich später auswerten, sodass der Arzt Kenntnis über die Art der Herzrhythmusstörungen erhält und beurteilen kann, ob ein behandlungsbedürftiger Befund vorliegt.




  • Langzeit-Blutdruck Langzeit-Blutdruckmessung: Der Blutdruck kann sich bei den meisten Menschen in kurzer Zeit stark ändern und hängt auch sehr von der seelischen Verfassung des Menschen ab. In Arztpraxen werden häufig eher hohe Blutdruckwerte gemessen ("Weißkitteleffekt"). Eine sehr genaue Beurteilung der Blutdrucksituation gelingt mit Messgeräten, die den Blutdruck mehrfach in der Stunde messen und über einen Zeitraum von 20-24 Stunden getragen werden. Hierbei bleibt die Blutdruckmanschette angelegt, die Messungen erfolgen automatisch. Die spätere Auswertung gibt darüber Aufschluss, ob ein behandlungsbedürftiger Befund vorliegt.





  • Röntgen-Thorax: Die Röntgen-Thorax-Aufnahme stellt die inneren Organe des Brustkorbes dar, also Lungen, Herz und Schlagader. Diese Röntgenaufnahme hat von allen bekannten Röntgenuntersuchungen eine der geringsten Strahlenbelastungen und liefert wichtige Erkenntnisse über Lungenerkrankungen, abnorme Herzvergrößerungen, abnorme Erweiterungen der Hauptschlagader usw.


  • Koronarkalk-Messung Koronarkalk-Messung / Koronar-Computertomographie (CT): Mittels Computertomographie ist eine Koronarkalk-Messung bzw. Darstellung der Herzkranzgefäße möglich (nicht-invasiver virtueller Herzkatheter). Das Herz-CT liefert eine dreidimensionale Aufnahme des Herzens und zeigt die Veränderungen an der Gefäßwand direkt und schon im frühen Stadium. So kann der Arzt genau beurteilen, ob es sich um fibrösen, lipidreichen oder verkalkten Plaque handelt und ob diese Veränderungen das Gefäß einengen. Für die Untersuchung wird der Patient für einige Minuten liegend in eine CT-Röhre geschoben, die Untersuchung selbst dauert nur wenige Sekunden. Zuvor spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in eine Armvene. Somit können bei dieser Untersuchung eventuelle Gefäßverengungen am Herzen dargestellt werden.






  • Lungenfunktion Lungenfunktion: Erkrankungen der Lunge und der Bronchien führen häufig zu Atemnot.

    Durch Messung der Lungenvolumina mit speziellen Lungenfunktionsgeräten lassen sich Erkenntnisse über die Art der Lungenerkrankung gewinnen.













  • Myokardszintigraphie Myokardszintigraphie: Eine Myokardszintigraphie, kombiniert mit einem pharmakologischen (medikamentösen) Stresstest, ist eine sehr empfindliche, nicht-invasive Untersuchung zur Feststellung und Lokalisation von Durchblutungsminderungen (Ischämien) des Herzmuskels.  Bei diesem nuklearmedizinischen Verfahren wird eine schwach radioaktive Substanz in eine Vene gespritzt. Sie verteilt sich im Körper und sammelt sich besonders im Herzmuskel an. Mit einer speziellen Kamera wird die Radioaktivität über dem Herzmuskel gemessen und graphisch dargestellt. Auf diese Weise ergibt sich ein Bild der Durchblutungsverhältnisse.

    Häufigste Indikationen zur Myokardszintigrafie sind:
    • Der Verdacht auf das Vorliegen einer koronaren Herzkrankheit bei mittlerer klinischer Wahrscheinlichkeit
    • Die Frage der wirksamen Relevanz von Stenosen (Gefäßverengungen) bei bekannter KHK
    • Die Differenzierung zwischen Narben und reversiblen Ischämien (Minderdurchblutung) des Herzmuskels vor und nach revaskularisierenden Interventionen (PTCA, Bypassoperation)
    • Selten wird die Myokardszintigrafie zur Bestimmung der linksventrikulären Pumpfunktion des Herzens verwendet
asklepios 2010