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Ergometrie (Belastungs-EKG): Das Belastungs-EKG dient als Routine-Untersuchung
zur Früherkennung von Durchblutungsstörungen des Herzmuskels. Bei Durchblutungsstörungen infolge von
Verengung der Herzkranzgefäße entsteht unter körperlicher Belastung ein Sauerstoffmangel des
Herzens, der im EKG erkannt werden kann.
Langzeit-EKG: Viele Herzrhythmusstörungen können mit einem einfachen
EKG nicht erfasst werden, da sie nur vorübergehend und dann meistens zu Hause auftreten,
teilweise sogar nachts. Zur Erfassung von Herzrhythmusstörungen gibt es Geräte, die dem
Patienten mit nach Hause gegeben werden können.
Diese Langzeit-EKG-Geräte zeichnen das EKG
über einen Zeitraum von 20-24 Stunden auf. Die Aufzeichnung lässt sich später auswerten,
sodass der Arzt Kenntnis über die Art der Herzrhythmusstörungen erhält und beurteilen kann,
ob ein behandlungsbedürftiger Befund vorliegt.
Langzeit-Blutdruckmessung: Der Blutdruck kann sich bei den meisten
Menschen in kurzer Zeit stark ändern und hängt auch sehr von der seelischen Verfassung des
Menschen ab. In Arztpraxen werden häufig eher hohe Blutdruckwerte gemessen ("Weißkitteleffekt").
Eine sehr genaue Beurteilung der Blutdrucksituation gelingt mit Messgeräten, die den Blutdruck
mehrfach in der Stunde messen und über einen Zeitraum von 20-24 Stunden getragen werden. Hierbei bleibt
die Blutdruckmanschette angelegt, die Messungen erfolgen automatisch. Die spätere Auswertung gibt darüber
Aufschluss, ob ein behandlungsbedürftiger Befund vorliegt.
Koronarkalk-Messung / Koronar-Computertomographie (CT): Mittels Computertomographie
ist eine Koronarkalk-Messung bzw. Darstellung der Herzkranzgefäße möglich (nicht-invasiver
virtueller Herzkatheter). Das Herz-CT liefert eine dreidimensionale Aufnahme des Herzens und
zeigt die Veränderungen an der Gefäßwand direkt und schon im frühen Stadium. So kann der Arzt
genau beurteilen, ob es sich um fibrösen, lipidreichen oder verkalkten Plaque handelt und ob
diese Veränderungen das Gefäß einengen. Für die Untersuchung wird der Patient für einige Minuten
liegend in eine CT-Röhre geschoben, die Untersuchung selbst dauert nur wenige Sekunden. Zuvor
spritzt der Arzt ein Kontrastmittel in eine Armvene. Somit können bei dieser Untersuchung eventuelle
Gefäßverengungen am Herzen dargestellt werden.
Lungenfunktion: Erkrankungen der Lunge und der Bronchien führen häufig zu
Atemnot.
Myokardszintigraphie: Eine Myokardszintigraphie, kombiniert mit einem
pharmakologischen (medikamentösen) Stresstest, ist eine sehr empfindliche, nicht-invasive
Untersuchung zur Feststellung und Lokalisation von Durchblutungsminderungen (Ischämien) des
Herzmuskels. Bei diesem nuklearmedizinischen Verfahren wird eine schwach radioaktive Substanz
in eine Vene gespritzt. Sie verteilt sich im Körper und sammelt sich besonders im Herzmuskel
an. Mit einer speziellen Kamera wird die Radioaktivität über dem Herzmuskel gemessen und
graphisch dargestellt. Auf diese Weise ergibt sich ein Bild der Durchblutungsverhältnisse.